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Schnick-Schnack-Systems liefert LED-System für Bühnenstück „Der schwarze Hecht“ an das Schauspielhaus Zürich

Köln, November 2014 – Im September feierte die musikalische Komödie „Der schwarze Hecht“ in der modernen Interpretation von Herbert Fritsch am Schauspielhaus Zürich Premiere. Das Kölner Unternehmen Schnick-Schnack-Systems lieferte modulare LED-Systeme für das dominierende Bühnenelement: einen in vielen Farben leuchtenden Teppich.

In dem 1939 in Zürich uraufgeführten Bühnenstück „Der Schwarze Hecht“ erzählt Komponist Paul Burkhard die tempogeladene Geschichte einer aus dem Ruder laufenden Geburtstagsfeier. Es geht um Eifersüchteleien und Neid, um Bruderliebe und viele andere Dinge, die das familiäre Chaos perfekt machen. Für die energiegeladene Umsetzung à la Herbert Fritsch war ein besonderes Beleuchtungskonzept erforderlich: Ein Teppich, der als zentrale Bühne dient und Stimmungen und Charaktere mit Farb- und Lichteffekten unterstützt.

Für den Entwurf des Hightech-Requisits zeichnete die Beleuchtungsmeisterin am Schauspielhaus Zürich, Ginster Eheberg, verantwortlich. So sollte der Teppich zwölf im Bühnenstück verwendete und den Protagonisten zugeordnete Farben bzw. Farbeffekte ebenso darstellen können wie Regenbogeneffekte.

Bei der Wahl des Umsetzungspartners entschied sich das Schauspielhaus für den Kölner Hersteller von LED-Systemen, Schnick-Schnack-Systems. Das Unternehmen, das seit mehr als zehn Jahren eine feste Größe in komplexen Lichtlösungen für die Bühne ist, lieferte für die Unterleuchtung einer mit Teppichmuster bedruckten Plexiglasscheibe rund 800 LED-Streifen. Als DMX-Konverter kamen 32 Big Intellis XLR zum Einsatz, die Stromversorgung erfolgt über vier Systemnetzteile 4. Um eine homogene Beleuchtung durch die vielen einzelnen LEDs zu gewährleisten, brachte man eine LEE216-Diffusorfolie auf das Plexiglas auf. Außerdem sollte die Trägerkonstruktion des Teppichs optisch verschwinden: deshalb wurden LED-Streifen unter den tragenden Stegen montiert und mit nur 2/3 Helligkeit angesteuert.

Dass dies alles mit dem zur Verfügung stehenden Budget realisiert werden konnte, liegt nicht zuletzt am „Baukastensystem“ von Schnick-Schnack-Systems, das Theatern und Bühnengestaltern optimale Flexibilität und Variabilität bietet. „Die einzelnen Teile des Systems können beliebig kombiniert und später in neuen Installationen wieder eingesetzt werden“, erklärt Erhard Lehmann, Geschäftsführer von Schnick-Schnack-Systems. „Alle Komponenten sind somit lange im Einsatz, bei neuen Beleuchtungsprojekten ist der Investitionsbedarf gering.“

Beleuchtungsmeisterin Ginster Eheberg stimmt zu: „Ich hatte vorher nur die Skizzen angefertigt, aber in der Beratung wurde bis ins Detail auf meine Vorstellungen und mein Budget eingegangen und alles aufs Projekt abgestimmt. Die Installation selbst war absolut unkompliziert. Nach der Verkabelung habe ich alles nur in die Steckdose gesteckt und es lief – plug and play. Es ist ein großartiges System für Theater, nicht zuletzt, weil ich es für die nächsten Projekte wiederverwenden kann. Deshalb haben wir im Theater bereits damit begonnen, ein eigenen Bereich für Equipment von Schnick-Schnack-Systems anzulegen.“



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