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Wenig Aufwand — große Wirkung: Das Bühnenbild der Sendung "Zur Sache Extra — Nationalpark Schwarzwald" im SWR

TV-Aufzeichnungen sind eine Herausforderung an sich. Alles muss reibungslos funktionieren – für den perfekten Auftritt, die perfekte Ausstrahlung. Nicht nur Bild und Ton müssen in sekundenschnelle wechseln und zusammen passen. Wichtig ist vor allem die Ausstrahlung der Kulisse.

Das Studio muss leben, sich bewegen, strahlen. Interessant, modern und farbenprächtig soll der Schauplatz des Geschehens sein. Aber dennoch nicht von Moderation und Studiogästen ablenken und am besten auch noch schnell und unkompliziert zu erstellen sein. Und genau hier liegt die große Herausforderung – besonders bei kurzfristig angesetzten Sondersendungen, wie der Diskussionssendung zum Thema „Nationalpark Schwarzwald“ der „Zur Sache“-Redaktion. Dank eines LED-Horizontes – ausgestattet mit LED-Produkten von Schnick-Schnack-Systems – konnte der SWR diese Herausforderung jedoch auf einfache Art lösen.

TV-Studios werden oft für verschiedene Produktionen in kurzen Abständen benutzt. Das erfordert auch eine flexibel einsetzbare Lichtanlage, die sich einerseits schnell auf andere Gegebenheiten „einleuchten“ lässt, aber auch qualitativ den verschiedenen Ansprüchen gerecht wird. Komplette Stimmungen müssen oft schnell und automatisch abgerufen sowie gewechselt werden können. Ein weiterer Aspekt ist auch, dass verschiedene Kameras aus unterschiedlichen Richtungen und Entfernungen zum Einsatz kommen. Und gerade bei Nahaufnahmen soll ein Portraitcharakter erreicht werden, der vom Hintergrund unterstützt wird. Außerdem sollte das Bühnenbild die Studiosituation auflockern, aber den Zuschauer nicht ablenken.

Um diese „perfekte“ Studiosituation zu erreichen wurde beim SWR in Stuttgart in mehreren Studios von der Despar Systeme AG ein Rundhorizont mit videosteuerbaren LED-Elementen installiert. Die grob pixeligen LED-Module von Schnick-Schnack-Systems passen für diese Anwendung optimal, da sie neben der Videosteuerbarkeit ebenso kameratauglich sind. Eine vor den LED-Modulen angebrachte Diffusorfolie sorgt für ein weich gezeichnetes Bild, das die zugespielten Inhalte mit einer angenehmen Weichheit versieht und die Auflösung der Einzelpixel zu einem Homogenen Leuchtfeld ermöglicht.

Doch das allein macht natürlich noch keine gute Studiodekoration aus. Erst durch das Zusammenspiel des Horizontes mit der Bühnendekoration und der Bespielung mit einem passenden Content entsteht ein visuell überzeugendes Ergebnis. Doch der perfekte Content braucht nicht immer umfangreiche Vorarbeiten und ein großes Team. Oft braucht man nur ein paar Experten die wissen wie man mit low-resolution arbeitet. Wie bei der Sondersendung „Zur Sache Extra – Nationalpark Schwarzwald“ im SWR. Hier wurde mit einfachen Mitteln ein Bühnenbild geschaffen, das eine schlichte Atmosphäre schafft und die Situation auflockert ohne den Zuschauer abzulenken und dabei die minimalistische Kulisse perfekt unterstützt. Durch das contentseitige Zusammenspiel der schlichten Bühnendekoration mit dem LED-Horizont ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild, das die Moderation sowie die Interviewsituationen im TV-Studio perfekt visuell unterstützt. Und dabei ist der grafische Hintergrund erst während des Einleuchtens des Studios, mit wenig Zeitaufwand und einem kleinem Team aus Szenenbildner, Lichtoperator und lichtsetzendem Kameramann entstanden. Der Lichtoperator als Bindeglied zwischen Design und Technik war in dieser Situation besonders wichtig.

Bei der Erstellung des Contents wurden drei verschiedene Layer angelegt – der Wolkenbereich, der Mittelteil mit Bäumen und der untere Bereich des Bildes. Teile davon – wie die Wolken – wurden animiert, andere Teile – wie die Bäume und Wiese – sind starr und stark stilisiert. Diese Unterteilung war notwendig um bei den verschiedenen Kameraeinstellungen während der Sendung jeweils den richtigen Hintergrund zu ermöglichen. Bei einer Totalen des Studios kommt das ganze Bild zur Geltung. Das Bild wirkt in sich geschlossen und alle Elemente sind gut erkennbar und dank der Animation wirkt das Bild aufgelockert. Bei seitlichen Kameraaufnahmen ist jeweils nur ein Teil der Kulisse zu sehen. Doch auch im Anschnitt ist der Hintergrund als in sich geschlossenes Bild gut zu erkennen. Bei Nahaufnahmen der Personen im Studio, wie Moderatoren und den Gästen, wirkt der starre stilisierte Teil mit den Bäumen und dem Gras wie eine leicht schattierte grüne Fläche. So ist garantiert, dass die Aufmerksamkeit des Zuschauers nicht auf den Hintergrund gelenkt wird. Außerdem wurde so eine klassische Portraitwirkung erreicht.

Fazit: Alles in allem ein sehr gelungenes Bühnenbild, dass allen Anforderungen eines modernen Sets entspricht und durch die schlichte, aber doch einzigartige Gestaltung hervorsticht.

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